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Samstag, 4. Oktober 2008

Hackescher Markt

Berlin liegt in den letzten Zügen... Auf Hannover freue ich mich mittlerweile auch wieder, aber Wehmut ist doch da. Heute ging's nochmal zum Hackeschen Markt. Nach American Apparel und diversen anderen viel zu vollen Läden wurde dann auch ein wenig Streetart gesichtet. Ich bin kein Meister der Fotografie, aber hier ein kleiner Einblick für euch.

Dienstag, 9. September 2008

Flo ist da: Tag 4

19:35 Uhr: Heute ist der letzte Tag, wo Flo da ist. Und wir haben wieder eine Menge erlebt... Zunächst habe ich mich endlich fotografieren lassen zwischen den crazy Soldaten am Checkpoint Charlie... Das sah so aus:

Danach ging es zur Stärkung an die Spree ins "Van Gogh" in der Friedrichstraße.

Dann kam das Highlight des Tages. Flo und ich sind mit dem Welt-Ballon 150 m hoch gefahren und haben Berlin von oben sehen können. Wow, was für ein Ausblick! Hier ein paar Bilder von dem ganzen. Wirklich empfehlenswert, wenn man mal in Berlin ist.

Außerdem Flo hat endlich seine Currywurst in Berlin essen können!

Donnerstag, 4. September 2008

Dating Nessa

Heute nach der Arbeit war ich mit dem Nessakind verabredet. Eigentlich war Kreuzberg geplant, aber dann sind wir doch am Hackeschen Markt hängengeblieben. War das toll! Nach einer Minipizza haben wir in den Hackeschen Höfen Streetart entdeckt... Fotos folgen ein anderes Mal. Außerdem bin ich heute Fan von American Apparel geworden. Und dann habe ich noch bunte Quietscheentchen gekauft und ein Vögelchentäschchen (aus einem Kimono gemacht, jawoll!). Diesen taufe ich hiermit Nessalice.

Say hello to Nessalice!

Küchen-Update: Der Kühlschrank hat kein Licht mehr, aber kühlt offensichtlich trotzdem noch. Die Kaffeemaschine steht mittlerweile im Bad.

Mittwoch, 3. September 2008

Schuhe!

Weil Nora aus dem Merchandising uns heute bei der Unternehmensbesichtigung des Presse-Grossisten in Schöneberg-Tempelhof den heißen Tipp gegeben hat, dass im Alexa ein schöner Schuhladen sei, der gerade Schuhe zu günstigen Preisen raushaut, haben Wibs und ich mal nach der Arbeit gleich auf dem Weg gemacht. Das war ein langer Satz! Das ist dabei rausgekommen:

Außerdem fängt genau jetzt die neue Staffel von Grey's Anatomy an. Leider ohne Tortellini aus der Mikrowelle (klingt so assi, aber absolut empfehlenswert!), da in der Küche der Strom scheinbar lahmgelegt wurde. Oder warum hat der Kühlschrank auch seinen Geist aufgegeben? Egal: what a day!

Samstag, 23. August 2008

Spreefahrt

"Eine Spreefahrt, die ist lustig, eine Spreefahrt, die ist schööön..." [Oh je, den Anfang kann man bequem unter der Tür durchschieben, aber diese Textzeilen waren einfach prädestiniert genug für das Thema des Posts.]

Nach sechs Wochen Berlin gab's heute endlich die obligatorische Schifffahrt auf der Spree von Charlottenburg bis Kreuzberg und wieder zurück! In drei Stunden gab's alle möglichen Sehenswürdigkeiten zu sehen, die die Hauptstadt zu bieten hat, u.a. den Reichstag, das Nikolaiviertel, die Eastsidegallery oder die Siegessäule aka Goldelse. Schön war's, auch wenn's dann doch ein wenig frisch war zwischen vielen sonnigen Augenblicken.

Oberbaumbrücke in Kreuzberg

Rundumblick von der Spree auf Friedrichshain-Kreuzberg

Unser Praktikantengrillplatz aus Spreeperspektive (s. früherer Beitrag)

Unser Feierabendplätzchen an der Spree aus Spreeperspektive (s. früherer Beitrag)

P.S.: Ich schäme mich ein wenig für den unfassbar schlechten Anfang dieses Beitrags. Wer einen besseren parat hat: bitte kommentieren. Wird dann umgehend geändert!

Sonntag, 3. August 2008

Janet in Berlin

Gestern war es soweit: die Janet kam nach Berlin, um mich zu besuchen. Nach janz viel Umarmerei ging's dann auch schon los (mit einem kleinen Abstecher ins Alexa und zum Alexanderplatz, wo man uns unbedingt in ein Low-Budget-Musikvideo haben wollte!) nach Friedrichshain, schnell Zeug abstellen, Käffchen trinken und ab zu Urban Affairs, einer Streetart-Ausstellung in der Landsberger Allee 54. In einem alten Fabrikgelände findet man an jeder Ecke Streetart von 40 Künstlern aus ganz Europa und Kanada. Mittendrin trafen wir auch auf eine künstliche Lagune, einen dunklen, Raum mit Fernsehern à la "Saw" und "The Ring" oder ein Zimmer mit lauter Vogelkäfigen auf dem Boden und vielen Pappvögeln, die von der Decke baumelten. Absolut empfehlenswert!



Nach der Kultur sollte nun der gemütliche Teil folgen. Dafür bietet sich der Volkspark in Friedrichshain wunderbar an. Massenhaft Menschen, die einfach nur zusammen entspannen, am besten mit Grill. Und auch das Wetter hat trotz angesagtem Regen mitgespielt.

Um Mitternacht ging's dann noch einmal über die "Biermeile" am Frankfurter Tor in Friedrichshain. Unfassbar viele Menschen. Hilfe. Am nächsten Tag ging's dann noch zum Flohmarkt am Mauerpark am Prenzlauer Berg. Viel Müll war zwar dabei, aber durchaus auch Sachen, wo es sich lohnte zu stöbern, z. B. bei Platten.

Janet und ich hatten jedenfalls viel zu gucken und desöfteren auch zu lachen bei den Menschen, die da teilweise unterwegs waren. Schön war's.

Sonntag, 20. Juli 2008

Berlin, Berlin...

Nach knapp zwei Monaten Gewissheit ging es endlich nach Berlin. Skepsis angesichts der Hauptstadt war die ganze Zeit vorhanden. Die legte sich allerdings innerhalb weniger Stunden. Und der Retro-Trash-Style geht langsam auch über. Nach fünf Tagen Arbeit, zwei Tagen Wochenende, einem Behördengang (der liebe Sozialversicherungsausweis...) und unzähligen neuen Eindrücken, Ideen und Vorhaben die klare Botschaft: Berlin rockt. Zu recht.

Mit einem mulmigen Gefühl stieg ich Montag morgen in die U-Bahn Richtung Mitte. Das Herz klopfte mir bis zum Hals angesichts des beginnenden Praktikums. Appelle wie "Die kochen auch nur mit Wasser!" oder "Du bist doch dafür da, dass du was lernst und nicht, dass du den ganzen Laden übernimmst." brachten mich zunächst auch nicht weiter. Angekommen im Verlag, sah ich viele lächelnde Gesichter und wurde nett durch die verschiedenen Abteilungen geführt. Also alles halb so schlimm. Nach einer Woche hat sich die Aufregung gelegt und man hat sich fast eingefunden in die Aufgaben und Vorgänge.

Die ca. zehnköpfige Praktikantenrunde am Mittag brachte mich dazu, mir endlich eine To-Do-List anzulegen für meine Zeit in Berlin. Ein Highlight kann bereits abgehakt werden: das Fashion Festival "Wedding Dress #3". Das fand Samstag und Sonntag im Stadtteil Wedding im Rahmen der Mercedes Benz-Fashion Week statt. Also gestern schnell in die Tram gehüpft, ein paar Stationen gefahren und (Trommelwirbel): schon war ich auf der Bernauer Straße!



Stände reihten sich an Stände. Von Berliner Haute Couture, bekannten Marken, unbekannten Jungdesignern bishin zu kleinen Street Labels war alles dabei. Mein kleines Herz, was noch am Montag so wahnsinnig aufgeregt war, sprang in die Höhe! Also ab ins Getümmel. Fazit nach drei Stunden Bummelei: Shirts, Tops, Buttons, Caps, Ketten, Broschen, Schlüsselanhänger, Ohrringe und Wallsticker.



Aber auch der Besuch von kleinen, aber feinen Showrooms, nette Gespräche mit Besitzern und Mitarbeitern kleinerer Berliner Labels gehörten zur Ausbeute des Tages. Mein Favorit: das Label Yack Fou: sehr geile Prints, unglaublich nette Leute und der neue Store ist direkt in Friedrichshain (wie gut, dass ich da auch wohne!). Hier werden die Motive direkt in einer kleinen Werkstatt gedruckt und an den Mann gebracht. Mehr davon!