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Samstag, 23. August 2008

Spreefahrt

"Eine Spreefahrt, die ist lustig, eine Spreefahrt, die ist schööön..." [Oh je, den Anfang kann man bequem unter der Tür durchschieben, aber diese Textzeilen waren einfach prädestiniert genug für das Thema des Posts.]

Nach sechs Wochen Berlin gab's heute endlich die obligatorische Schifffahrt auf der Spree von Charlottenburg bis Kreuzberg und wieder zurück! In drei Stunden gab's alle möglichen Sehenswürdigkeiten zu sehen, die die Hauptstadt zu bieten hat, u.a. den Reichstag, das Nikolaiviertel, die Eastsidegallery oder die Siegessäule aka Goldelse. Schön war's, auch wenn's dann doch ein wenig frisch war zwischen vielen sonnigen Augenblicken.

Oberbaumbrücke in Kreuzberg

Rundumblick von der Spree auf Friedrichshain-Kreuzberg

Unser Praktikantengrillplatz aus Spreeperspektive (s. früherer Beitrag)

Unser Feierabendplätzchen an der Spree aus Spreeperspektive (s. früherer Beitrag)

P.S.: Ich schäme mich ein wenig für den unfassbar schlechten Anfang dieses Beitrags. Wer einen besseren parat hat: bitte kommentieren. Wird dann umgehend geändert!

Montag, 28. Juli 2008

An der Spree

Sommer in Berlin.

Freitag, 25. Juli 2008

Halbes Semestertreffen

Obama lockte nicht nur mich, sondern auch Simon, Marten, Knut, Jonathan und einen Freund von Jonathan nach Berlin. Geschlafen wurde in Friedrichshain in einem provisorischen Schlafsacklager in unserer WG. Nach ein paar Bierchen und einer Lehrstunde der Tierimitationen mit Jonathan ging's dann für die Jungs ab in den Magneten und für mich ab ins Bett. Yeah... War trotzdem toll, dass sie mal vorbei geschaut haben, sollte man wiederholen. Nächstes Mal am besten am Wochenende.

Donnerstag, 24. Juli 2008

Yes, we can!

Wie so viele andere, beschloss auch ich, heute zur Rede von Barack Obama an der Siegessäule zu gehen. Mit der S-Bahn ging's zur Station Bellevue. Ein paar hundert Meter weiter der Spree entlang, sah ich nur noch Menschen. Irre, wer da alles auf den Beinen war. Irgendwie schlängelte ich mich dann noch ein wenig nach vorne. Was ich allerdings fast vergessen hatte: ich bin 1,64 Meter. Bei Massenaufläufen, wo's was zu sehen gibt (oder auch nicht), hat man da einfach nicht die besten Karten. Nichtsdestotrotz konnte ich die Rede von Obama zumindest hören und die war wirklich gut. Der Mann ist ein geborener Rhetoriker und hat eine grandios überzeugende Stimme.

Da ich eh keine Chance hatte, den Barack (crossed fingers!) zu sehen, hab ich dann halt die Leute neben, vor, hinter und selbst über mir beobachtet, was ebenso aufschlussreich war. Hier eine kleine Typologie:

Die Anhänger: sie tragen meist ein kleines Plakat mit sich (meist die Pappe eines Schreibblocks), das sie mit dem Edding mit "Obama" oder "Yes, we can!" beschrieben haben. Sie klatschen nach jedem Satzende. Gerne auch patriotistische Züge vorhanden, die sich meist durch eine USA-Flagge zeigen.

Die Gegner: sie rennen mit Plakaten wie "Stop Death Penalty" durch die Menge, tragen meist ein Leinenhemd oder abenteuerliche Frisuren und sagen gerne "Mr. Obama, that's not what we believe in. No, we can't!".

Die Sozialpädagogen: sie lauschen der Rede mit verkniffenen Augen, nicken ab und zu und sagen irgendwann Dinge wie "Öhm, da hat er echt recht, du." oder "Das ist wirklich so, ne.". Das ganze wird vorzugsweise durch ein bedächtiges, aber dennoch zustimmendes Klatschen begleitet.

Die Touristen: sie haben sich irgendwie irgendwann in die Menge geschlichen und schauen sich erst um, bevor sie klatschen. Bei seltenen Exemplaren ist manchmal sogar noch der Brustbeutel erkennbar, ein Backpack-Rucksack gehört jedoch eindeutig zu den beliebteren Accessoires.

Die Kleinen: sie sehen nichts und wieder nichts und haben folgenden Ausblick (aufgenommen von einem netten Spanier, der deutlich größer war und längere Arme hatte):



Zu den Kleinen gehöre ich übrigens leider auch.